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Kornel-Kirsche - Cornus mas
Familie: Hartriegelgewächse / Cornaceae;
Andere Namen: Kornel-Kirsche, ;
Botanik / Bestimmungshilfe:
Wuchs: bis 6 m hoher Strauch/Baum, sommergrün
Zweige: grünlich
Blatt: Blattaustrieb nach der Blüte
Blüte: Blüten erscheinen vor den Blättern, gelb
Blütezeit: Anfang Februar bis Anfang April
Frucht: Dolden ungestielt, länglich, etwa 2 cm, scharlachrot, mit länglichem Stein
Vorkommen: trockene Laubwälder, Eichenmischwälder, sonnige Gebüsche, Felsen, meist auf Kalkböden, oft als Zierstrauch angebaut
Verbreitung: Mitteleuropa, selten in Mittel- und Süddeutschland
(Wagner u. Garcke 1882; Blamey et all 1974)
Nahrungspflanze:
Sammeln: vollreife Früchte vom Strauch geschüttelt von Juli bis Oktober, Blätter von März bis April, Samen von Juli bis Oktober, unreife Früchte von Juli bis August, Blüten von Februar bis März
Verwendung: reife Früchte roh, verdünnt als Saft, Kompott, Marmelade, zu Wein, Likör, als kandierte Süßigkeit, auch getrocknet zu Tee und zu Trockenobst; Blätter als Beigabe zu Tee; Samen geröstet und gemahlen zu Kaffee; unreife Früchte zu falschen Oliven; Blüten als Aroma zu Schnaps und Likör
(Heiss 1980; Fleischhauer 2003; Pahlow 1997, Schnelle 1999, Mayer 1999, Aldenhofen 1940, Machatschek 1999, Franke 1997, Couplan 1983)
Heilpflanze:
Sammeln: vollreife Früchte von Juli bis Oktober, Rinde im Frühjahr
Zubereitung: Rinde heißer Aufguß oder schwache Abkochung; Früchte roh oder zu Frischsaft verdünnt
Anwendung (innerlich): chronische Darmkrankheiten, Durchfall, Blutsturz (rohe oder gekochte Früchte). Bei Fieber und Kopfschmerzen Fruchtsaft oder Tee von der Rinde.
(Heiss 1980)
Hauptwirkstoffe:
Rinde:Zuckerstoffe, Gerbstoff, Pektin, Fett, wachsartige Stoffe
Frucht: verschiedene Zucker, Gerbstoff, organische Säuren, Vitamin C
(Heiss 1980)