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Sanddorn - Hippophae rhamnoides
Familie: Ölweidengewächse / Elaeagnaceae;
Andere Namen: Sanddorn, Feuerdorn, Meerdorn, Seedorn, Weidendorn, Fasanbeere, Korallenbaum;
Botanik / Bestimmungshilfe:
Wuchs: 1-4m hoher Strauch, sommergrün, dornig, mit Wurzelausläufern;
Zweige: braun mit lanzettenförmige Dornen;
Batt: silberweiß-schlüferschuppig; alte Blätter bräunlich;
Blüten: sehr klein, bräunlich; männliche und weibliche auf verschiedenen Pflanzen;
Blütezeit: April bis Mai;
Früchte: Scheinbeere, orangerot;
Standort: Dünen, Klippen, Meeresküste, Flußschotter von Gebirgsbächen, oft angepflanzt;
Verbreitung: verbreitet in Deutschland und Mitteleuropa;
(Wagner u. Garcke 1882; Blamey et all 1974)
Wildgemüse / Genuss oder Nahrungsmitttel:
Sammeln:
Reife Früchte September bis Dezember;
Verwendung:
Die Frucht ist roh sehr sauer und so nur in Mischung mit anderen Früchten schmackhaft;
Marmelade;
Achung: Junge Plfanzen oder einzelne Äste können mit dem gemeinen Seidelbast (Daphne mezereum) verwechselt werden.
Dieser ist giftig.
(Heiss 1980; Fleischhauer 2003; Schnelle 1999; Krach99; Pahlow 1986; Koschtschejew 1990)
Heilpflanze:
Sammeln: Reife Früchte vor dem ersten Frost;
Zubereitung: Frischpreßsaft;
Anwendung (innerlich): Übermüdung, Kopfschmerzen, Zahnfleischbluten, Scorbut;
Särkt das Immunsystem, wirkt appetitanregend und keimtötend;
(Heiss 1980)
Hauptwirkstoffe:
Beeren: Fettes Öl, Mannit, Flavone, organische Säuren, Vitamin A und C, Kalzium;
(Heiss 1980)