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Schlangen-Knöterich - Polygonum bistorta
Familie: Knöterichgewächse / Polygonaceae;
Andere Namen: Schlangen-Knöterich, Schlangenwurz, Drachenwurz, Wiesen-Knöterich, Wiesenknoblauch, Blutkraut, Flaschenputzer;
Botanik / Bestimmungshilfe:
Wuchs: bis etwa 1 m hohe Staude, unverzweigt, fast kahl
Wurzel: fingerdicker brauner Wurzelstock, schlangenförmig gewunden
Blatt: die wenigen Blätter länglich-dreieckig-eiförmig, die unteren mit wellig geflügelten Blattstielen
Blüte: rosafarben, in dichten, bis 1,5 cm dicken Scheinähren
Blütezeit: Mai bis Juli
Vorkommen: Feuchte Wiesen, Auenwälder, im Gebirge bis 1900 m
(Wagner u. Garcke 1882; Blamey et all 1974)
Nahrungspflanze:
Sammeln: Blätter mit Stiel von April bis August
Verwendung: Salat, Gemüsebeigabe, Frischpreßsaft verdünnt
(Heiss 1980; Fleischhauer 2003)
Heilpflanze:
Sammeln: Wurzel von April bis September
Zubereitung: Abkochung
Anwendung (innerlich): Halskrankheiten, Ruhr, Magen- und Darmkatarrh, innere Blutungen, Durchfall
Anwendung (äußerlich): lockere Zähne, Mundfäule
(Heiss 1980)
Hauptwirkstoffe:
Blatt: Kraut:Gerbstoff, Eiweiß, Stärke, Emodin, Oxalsäure
Wurzel: Stärke, Eiweiß, Gerbstoff, Spuren von Emodin, organische Säuren
(Heiss 1980)