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Himbeere - Rubus idaeus
Familie: Rosengewächse / Rosaceae;
Andere Namen: Himbeere, Waldbeere, Hohlbeere, Hendelbeere, Madebeere, Katzenbeere, Mutterbeere, Runzelbeere, Ampe;
Botanik / Bestimmungshilfe:
Wuchs: 1-2m hoher Strauch;
Stängel: etwas behaart mit schwachen Stacheln, Schösslinge fast aufrecht;
Batt: unterseits von dünnen Härchen weißflzig, mit 3-7 Blättchen;
Blüten: Kleiner Blätter als die Brombeere (Rubus fruticosus), kronblätter mehr aufgerichtet, immer weiß, weniger auffällig;
Blütezeit: Mai - Juni;
Frucht: rot;
Fruchtzeit: Juli - September;
Standort: Waldlichtungen feuchte Hecken, Waldränder, Kahlschläge, auch angepflanzt;
Verbreitung: Häufig in Deutschland und Mitteleuropa;
(Wagner u. Garcke 1882; Blamey et all 1974)
Wildgemüse / Genuss oder Nahrungsmitttel:
Sammeln: Blätter Mai bis Juni, Früchte Juli bis August, ganz junge gerade das Erdreich verlassende Triebe im März;
Verwendung: Früchte roh, eventuell mit Sauermilch, Jogurt oder Milch;
Früchte auch zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Kompott, Fruchtsaft, Sirup (durch langes köchlen eindicken) oder Kuchen;
Junge Triebe geschält in Gemüsegerichten;
Blätter getrocknet oder frisch zu Tee;
Junge Blätter auch roh als Salatbestandteil;
(Heiss 1980; Fleischhauer 2003; Schnelle 1999; Pahlow 1997; Forey 1992; Neuhold 1999; Krach 1986; Klockenbring 1944; Roth et all 1994; Mayer 1999; Pahlow 1986)
Heilpflanze:
Sammeln: Blätter Mai bis Juni, Früchte Juli bis August;
Zubereitung: Blätter für heißen Aufguß; Früchte für Frischsaf;
Anwendung (innerlich): Blätter bei Bronichalkatarrh, Heiserkeit, Grippe, Durchfall, zur Blutreinigung, günstiger Einflu auf Wehen und Entbindung;
Fruchtsaft bei Fieber und Nierenerkrankungen;
Anwendung (äußerlich): Blätter zum Gurgeln be Hals- und Mandelentzündungen; Umschläge und Bder bei Hautentzündungen;
(Heiss 1980)
Hauptwirkstoffe:
Blätter: Gerbstoff, Vitamin A und C, organische Säuren;
Beeren: Gerbstoff, Zucker, Schleim, Pektin, Gummi, Vitamin A und C, organische Säuren, Stickstoffsubstanzen;
(Heiss 1980)