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Trauben-Holunder - Sambucus racemosa
Familie: Geißblattgewächse / Caprifoliaceae;
Andere Namen: Trauben-Holunder, Roter Holunder, Berg-Holunder, Korallen-Holunder, Türkischer Holunder, Hirschholler;
Botanik / Bestimmungshilfe:
Wuchs: bis 4 m hoher Strauch, sommergrün
Ast: Mark der Äste gelbbraun
Blatt: ähnlich wie Schwarzer Holunder, jedoch schmäler, Blätter mit Blüten erscheinend
Blüte: gelblich-weiß oder gelbgrün, in eiförmigen, dichten Blütenständen
Blütezeit: April bis Ende Mai
Frucht: Beeren rot
Fruchtzeit: Beeren Juli bis September
Vorkommen: Laubwälder, Lichtungen, steinige Abhänge, Kahlschläge, Waldränder, besonders in den Bergen
(Wagner u. Garcke 1882; Blamey et all 1974)
Nahrungspflanze:
Sammeln: Beeren von Juli bis September
Verwendung: die Früchte nur gegart zu Marmelade, Gelee oder Fruchtsaft, am besten in Mischung mit and. Obst Achtung:die Samenkernchen können Erbrechen und Durchfall erzeugen, Blätter, rohe und unreife Früchte und frische Rinde können auch zu Erbrechen führen.
Tipp: bei Verwendung der Beeren für Mus, Kompott o.ä. diese durch ein Sieb drücken, damit Kerne zurückbleiben. Auch die nach dem Kochen sich bildende Ölschicht entfernen (evtl. Brechreiz, Durchfall)
(Heiss 1980; Fleischhauer 2003; Schnelle 1999, Klockenbring 1944)
Heilpflanze:
Sammeln: Beeren von Juli bis September
Zubereitung: Beeren gegart zu Fruchtsaft
Anwendung (innerlich): harntreibend, schweißtreibend, gegen Verstopfung
(Heiss 1980)
Hauptwirkstoffe:
Samen: in den Samenkernchen ein Stoff, der Durchfall und Erbrechen erzeugen kann
Frucht: Zucker, Fett, Pektine, Vitamin B 1, Vitamin C, Karotin, organische Säuren
(Heiss 1980)