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Zaunwicke - Vicia sepium
Familie: Schmetterlingsblütler / Papilionaceae;
Andere Namen: Zaunwicke, Gartenwicke, Wicke;
Botanik / Bestimmungshilfe:
Wuchs: 30-60 cm hohe, rankende Staude, meist kahl;
Stängel: 30-60 cm langer, meist rankend kletternder Stängel;
Batt: 3-9 befiederte Blättchenpaare, Blattstiel endet mit einer verästelten Ranke;
Blütenstand: 2-6 Blüten eng beisammen in den Achseln der oberen Blätter in kurzer Traube, Blüten trübviolett, blau-purpur, selten gelb, 12-15mm;
Blütezeit: Mai-Juni;
Frucht: schwarze Hüle, beim Aufspringen der reifen Hülse rollen sich die Klappen
spiralig ein udnd die samen werden weggeschleudert, ähnlich dem Springkraut oder Rührmichnichtan (Impatiens noli-tangere);
Fruchtzeit: Juli-November;
Standort: Wiesen, Wälder;
Verbreitung: Häufig in Deutschland und Mitteleuropa;
(Wagner u. Garcke 1882; Blamey et all 1974)
Wildgemüse / Genuss oder Nahrungsmitttel:
Sammeln: Samen von Juli bis August; Blätter und Triebe das ganze Jahr, vorzugsweise April bis Mai;
Verwendung: Samen zu Kochgemüse;
Blätter und Triebe als Mischsalat und Spinatanteil;
Ähnlich:
Vogel-Wicke (Vicia cracca), Blatt hat 10-12 Fiederblättchen und zahlreicherer Blüten in indigoblau bis rötlich. Sie kann analog verwendet werden.
Achtung:Nicht verwechseln mit der leicht giftigen Kornenwicke (Coronilla varia),
Blattstiel endet mit einem Blättchen. Blüten in doldigen Köpfchen, rosa und violett.
(Heiss 1980; Fleischhauer 2003; Schnelle 1999)
Hauptwirkstoffe:
Gerbstoffe, Aspargin, Vitamine, Spurenelemente,
(Heiss 1980)